Umweltschule
Von Zigarettenstummeln bis nachhaltigem Tourismus
Besuch einer albanischen Delegation an unserer Schule
Vergangene Woche durfte unsere Schule eine ganz besondere Delegation aus Albanien begrüßen. Gemeinsam mit Frau Harms von der ITKAM (Deutsch-Italienische Handelskammer) und dem Projekt Circular Tourism besuchten uns zehn Gäste – darunter Lehrkräfte sowie Fachleute aus dem Tourismusbereich –, um sich über Nachhaltigkeitsprojekte an unserer Schule zu informieren.
Hintergrund des Besuchs ist ein spannendes Thema: Der Tourismus in Albanien wächst derzeit stark, und es gibt große Bestrebungen, dieses Wachstum möglichst nachhaltig zu gestalten. Nachhaltigkeit soll dabei auch stärker im Schulsystem verankert werden – und genau hier konnte unsere Schule wertvolle Einblicke geben.
Bei einem Rundgang durch das Schulhaus und über das Schulgelände wurden fünf Nachhaltigkeitsprojekte unserer Schule von fünf Schülerinnen und Schülern der Klasse S13a vorgestellt – und das mit großem Erfolg.
Leon Ulbrich präsentierte unsere Mülltrennung und die Pfandsammeltonnen.
Julia Klesev stellte den Tauschschrank sowie die Kleidertauschbörse „Fashion for Future“ vor.
Martin Hilleprandt erklärte die Vorteile unseres Wasserspenders.
Marianna Vezyroglou präsentierte unseren interaktiven Zigarettenstummelsammler – den berühmten „Frag-O-Mat“.
Und Timo Schönwälder stellte unseren Schulgarten vor.
Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Projekte wirklich hervorragend präsentiert – sympathisch, souverän und äußerst kompetent. Mit viel Engagement erklärten sie ihre Ideen und beantworteten Fragen mit beeindruckender Professionalität. Die Delegation war begeistert – sowohl von den Projekten als auch von den Präsentationen.
Nach jeder Projektvorstellung durften die Gäste außerdem überlegen, welche Sustainable Development Goals (SDGs) durch das jeweilige Projekt verfolgt werden. Mithilfe von SDG-Karten wurde gemeinsam diskutiert, welche globalen Nachhaltigkeitsziele – etwa verantwortungsvoller Konsum, Klimaschutz, Gesundheit oder nachhaltige Städte und Gemeinden – angesprochen werden. Das sorgte für spannende Gespräche und verband unsere schulischen Projekte mit einer globalen Perspektive.
Im Anschluss berichtete Frau Lehnerer von ihrem Seminar „Lernen durch Engagement“ und zeigte, wie schulisches Lernen mit sozialem und nachhaltigem Handeln sinnvoll verbunden werden kann.
Natürlich endet ein gelungener internationaler Austausch nicht ohne Getränke, Snacks und viele gute Gespräche. Bei bestem Wetter, entspannter Stimmung und viel Gelächter klang der Nachmittag gemütlich aus. Es wurden zahlreiche Erinnerungsfotos in den verschiedensten Konstellationen gemacht – Gruppenfotos, Partnerfotos und natürlich auch das klassische „Nur noch eins!“
Es war ein inspirierender, fröhlicher und überraschend lustiger Nachmittag – und eine schöne Erinnerung daran, dass Nachhaltigkeit am besten funktioniert, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Ideen teilen und manchmal sogar mit einer Zigarettenkippe abstimmen.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Gäste für den Besuch – und ganz besonders an unsere Schülerinnen und Schüler, die unsere Schule so großartig vertreten haben.