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Drei Schülerinnen und Schüler und drei Lehrkräfte beim Landscapes-Projekttreffen in Ruciane-Nida
Tausend Seen, endlose Kiefernwälder und mittendrin eine Schule, an der man den Beruf des Försters lernt: Für das jüngste Treffen unseres Erasmus+ Projekts „Landscapes“ reisten drei Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Herrn Fuchs, Herrn Meincke und Frau Obermeier vom 8. bis 10. Oktober 2026 nach Ruciane-Nida im Herzen Masurens. Gastgeber war unsere polnische Partnerschule, die Forstschule Zespół Szkół Leśnych (ZSL). Nach dem Thema Wasserqualität im ersten Projektjahr stand diesmal ganz der heimische Wald im Mittelpunkt.
Wo Förster ausgebildet werden
Nach der herzlichen Begrüßung durch die Schulleitung und einer Vorstellung des Gesamtprojekts durch die Projektkoordination ging es direkt in die Praxis. Beim Rundgang durch die Fachräume der ZSL staunten unsere Schülerinnen und Schüler nicht schlecht: Neben einem GIS-Labor zur digitalen Kartierung und einem Dendrologie-Labor, in dem Gehölze bestimmt und untersucht werden, verfügt die Schule sogar über einen Simulator für Forstmaschinen. Polnische Schülerinnen und Schüler der Forsttechnikerausbildung zeigten, was sie dort lernen, und manch einer aus unserer Gruppe wagte selbst einen Versuch am Steuer.
Im anschließenden Workshop „Masurische Wälder – Landschaft, Artenvielfalt, Bedrohungen“ erarbeiteten die internationalen Teams in gemischten Gruppen, welche Besonderheiten die Wälder der Region auszeichnen und welchen Gefahren sie heute ausgesetzt sind. Auf dem Lehrpfad der Schule ging es am Nachmittag hinaus ins Gelände, um Baumarten zu bestimmen, Lebensräume kennenzulernen und Methoden des Naturmonitorings auszuprobieren.
Einen Baum lesen lernen
Der zweite Tag führte in den Masurischen Landschaftspark und stand ganz im Zeichen der Baumpflege. Unter Anleitung der Arboristin Magdalena Chmielewska und von Prof. Piotr Dymowski, Experte für Dendrologie und Baumökologie, lernten die Teilnehmenden, woran man Krankheiten, Schäden und Stress bei Bäumen erkennt und wie sich die Standsicherheit eines Baumes einschätzen lässt. Nach einer Vorführung der Ausrüstung von Baumkletterern folgte die Feldpraxis: Wie arbeitet man sicher am Baum? Wann muss ein Baum gefällt werden, und wann reicht ein gezielter Pflegeschnitt? Bei der abschließenden Analyse echter „Problembäume“ aus dem Landschaftspark zeigte sich, wie viel Fachwissen und Abwägung hinter jeder einzelnen Entscheidung steckt.
Barock und Geschichte
Am letzten Tag morgen stehen noch Ausflüge in die Umgebung an. Wir sind gespannt.
Daniel Fuchs
Erasmus+ Team
Impressionen
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Unsere Kolleginnen aus Malta mit verschiedenen Holzproben -
Unsere Gruppe lernt den Wald zu vermessen -
Im Wald wird gemeinsam für alle über dem offenen Feuer gekocht. -
Herr Meincke und Frau Obermeier (und Herr Fuchs) im Naturkundemuseum -
Woran erkennt man einen gesunden Baum? -
Unsere Gruppe (v.li.n.re) Frau Obermeier, Herr Meincke, Ella (S11b), Wolfgang (S11b) und Sophie (S11b) nicht im Bild: Herr Fuchs -
Ein Schüler zeigt unserer Gruppe die Arbeiten in der Holzwerkstatt -